Stellungnahme zur Veröffentlichung der ersten Ergebnisse zum IQB-Bildungstrend 2021

Am 01. Juli 2022 wurden erste Ergebnisse des IQB-Bildungstrends 2021 vorgestellt. Die erzielten Testleistungen von 26 844 Schüler:innen der 4. Jahrgangsstufe lassen vor allem auf einen erheblichen Investitionsbedarf in die grundlegende Bildung schließen. Deutlich wird, dass es nicht nur um „Aufholprogramme“ gehen kann, sondern dass die Bedingungen, unter denen Kinder lernen, verbessert werden müssen. Der Grundschulverband weist seit vielen Jahren auf die Missstände hin und benennt Ansätze zu deren Beseitigung.

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Zumeldung zur Pressemitteilung des Philologenverbands Rheinland-Pfalz: „Schluss mit erwiesenermaßen unbrauchbaren Methoden“

In seiner Pressemitteilung zum neuen IQB-Bildungstrend zeichnet der Philologenverband ein Zerrbild von der Grundschule und ihrer Didaktik. Stattdessen ist festzuhalten: Die vom Philologenverband fälschlich behaupteten Zusammenhänge zwischen Reformen der Grundschularbeit und der Leistungsentwicklung der Schüler:innen halten einer empirischen Überprüfung nicht stand.

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Pressemitteilung „Der aktuelle Ukraine-Krieg erfordert rasches Handeln auch im Grundschulbereich“

Krieg gefährdet Leben und versetzt in Angst. Es sind alle Anstrengungen zu unternehmen, die ein Ende des Krieges zum Ziel haben und einen sofortigen Waffenstillstand ermöglichen. Krieg zerstört die Lebensgrundlagen der Menschen, entzweit Familien und bedroht Leib und Leben. Dies gilt in der Kriegssituation in der Ukraine in erster Linie für die Menschen, die in der Ukraine leben bzw. von dort fliehen.

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Pressemitteilung „Koalitionsvertrag 2021 – 2025 – Der Grundschulverband nimmt Stellung“

Es sind durchweg ambitionierte Ziele, die einen Reformschub in die Schullandschaft bringen können. Auf Ziele müssen Maßnahmen folgen, diese bedürfen jedoch der Zustimmung der Länder.
Es ist aus unserer Sicht zu wünschen, dass die angestrebte „engere, zielgenauere und verbindliche Kooperation aller Ebenen“ als Voraussetzung für den anvisierten Reformschub schnell und effektiv verwirklicht wird. Insbesondere ist darauf zu achten, dass Reformmaßnahmen nicht durch beschränkende Maßnahmen konterkariert werden.

Aus Sicht des Grundschulverbands sind jedoch einige Bereiche nicht oder nur marginal benannt. Details entnehmen Sie bitte der vollständigen Pressemitteilung

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Pressemitteilung „Ganztägige Förderung im Grundschulalter – die fachliche und pädagogische Qualität sichern!

Ab 2026 tritt der Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung von Kindern im Grundschulalter in Kraft. Wir begrüßen, dass die Bundesregierung hierfür Gelder bereitstellt. Werden diese Gelder richtig eingesetzt, werden dadurch die Bildungschancen für alle Kinder deutlich erhöht. Zu gewährleisten ist dabei, dass die fachliche und pädagogische Qualität gesichert wird und im Zentrum der Überlegungen steht.

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