Bildungssprache als Hürde für den Schulerfolg – Kinder mit Migrationshintergrund müssen Deutsch lernen, um in der Schule mithalten zu können. Sie sprechen dann mindestens zwei Sprachen. Beherrschen sie die deutsche Bildungssprache nicht, haben sie dennoch Probleme. Sprachprobleme haben auch deutsche Kinder aus bildungsfernen Familien.
Schulleiter/-innen , Eltern und Grundschulverband fordern deshalb, mehr in die Sprachförderung aller Kinder vom ersten Lebensjahr an zu investieren.

Auf der Fachtagung des Bundeselternrats zum Spracherwerb verdeutlichten Bildungsexperten die hohe Relevanz von Sprache für die Entwicklung der Kinder und ihren schulischen und beruflichen Erfolg. Von besonderer Bedeutung für den Spracherwerb seien die ersten drei bis vier Lebensjahre. Es habe sich zudem gezeigt, dass die 17 derzeit in den Ländern eingesetzten Sprachförderkonzepte nicht die erhoffte Wirkung haben.

Der Allgemeine Schulleitungsverband Deutschlands und der Grundschulverband haben gemeinsam mit dem Bundeselternrat die anliegende Resolution zur Sprachförderung verfasst.

Resolution

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