Pressemitteilung „Grundschulen unterfinanziert“

Das im Koalitionspapier groß angekündigte Startchancen-Programm der Bundesregierung kommt, so der Plan, erst zum Schuljahr 2024/2025 an den Start und zwar statt für die angekündigten 4.000 Schulen nur für 1.000. Ganz aktuell streicht das Land Nordrhein-Westfalen Mittel für den gemeinsamen Unterricht. Auch in anderen Bundesländern steht zu fürchten, dass am Bildungshaushalt gespart wird. Es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen, dass von diesen Sparmaßnahmen einmal mehr die Grundschulen besonders betroffen sein werden.

Pressemitteilung „GGG und GSV begrüßen Einigung von Bund und Ländern zum Startchancenprogramm – Jetzt kommt es auf die konkrete Ausgestaltung an“

Mit der Einigung auf Eckpunkte ist ein wesentlicher Schritt zur Umsetzung des im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbarten Startchancenprogramms erfolgt. Damit hat die kontraproduktive öffentliche Auseinandersetzung endlich ein Ende gefunden. Dass das Programm erst mit dem Schuljahr 2024/25 und dann auch noch nicht in voller Ausgestaltung gestartet wird, geht zu Lasten ganzer Jahrgänge von Schülerinnen und Schülern.

jetzt erschienen „Grundschule aktuell“ Nr. 163 „Pausenkulturen“

Lange Zeit wurden Pausen negativ konnotiert „als eine Unterbrechung der Unterrichtsprozesse“ (Haenisch 2011, 15) und als „leere Zeit“ (Osnabrücker Forschungsgruppe 2016, 1) angesehen, gewinnen jedoch, u. a. im Rahmen stärker aufkommender Ganztagsschulen, verstärkt an Bedeutung (vgl. Adelt 2011). In einem rhythmisierten Schulalltag rücken Pausen unter dem „Aspekt der Regeneration […] ins Zentrum“ (Haenisch 2011, 15) und werden sogar als dessen „Herzstück“ (Fiegenbaum 2011, 63) tituliert. Doch: Wofür dienen Pausen und wie werden diese organisiert?