Thema
Miteinander ins Gespräch kommen über die aktuelle Situation an Bremer Schulen, ist das Anliegen der Landesgruppe Bremen/Bremerhaven des Grundschulverbands auf ihrer Herbsttagung am 10. November im Landesinstitut für Schule Bremen (Am Weidendamm 20, 28215 Bremen) mit anschließender Mitgliederversammlung.
Aus der Landesgruppe werden Hans Brügelmann und Maresi Lassek als Impulsgebende im Pro-und-Contra-Format Ideen in die Runde geben und folgende Frage aufgreifen: Können als eine Art „Nothilfe“ akzeptable, die Entwicklung unterstützende (Übergangs-)Lösungen gefunden werden, die kompromissfähig sind und entlastend wirken? Gemeinsam mit den Teilnehmenden sollen Vorschläge und Maßnahmen für die Entlastung der pädagogischen Arbeit und des Systems eingebracht und diskutiert werden.
Die Veranstaltung ist für alle Interessierte offen. Die Landesgruppe freut sich auf rege Beteiligung und diskussionsfreudige Mitglieder und Gäste.
Hintergrund:
Den Grundschulen in ganz Deutschland steht mit der Einführung des Rechtsanaspruchs auf ganztägige Bildung, die wahrscheinlich einschneidendste Reform dieses Jahrzehnts bevor. Die Bundesländer sind sehr unterschiedlich aufgestellt. Die Bremer Situation erweist sich als außergewöhnlich prekär, da hier die bundesweit höchste Armutsquote und der größte Anteil von Kindern mit unterschiedlicher kultureller Herkunft auf einen hohen Anspruch an die Entwicklung inklusiver Schulen trifft. Zur Zielerreichung stehen aber weder genügend Personal noch ausreichend ausgestattete Schulgebäude und eine bedarfsgerechte Finanzierungsgrundlage des Bildungshaushalts zur Verfügung. So wird eine gute Entwicklung nicht gelingen und Viele überfordern!