So viel Pädagogik wie möglich für so viele Kinder wie möglich Grundschulverband über Schritte zur Öffnung der Grundschulen

Geht es nach den Bildungsministerien, dann sollen alle Schüler zumindest tageweise unterrichtet werden. Der pädagogische Ausnahmezustand aber bleibt weiterhin bestehen. Ein „reguläres Unterrichtsgeschehen“ werde in diesem Halbjahr nicht mehr stattfinden, erläuterte KMK-Präsidentin Hubig. Demgegenüber sind Schulschließungen für viele Eltern inzwischen zu einer erheblichen Belastung geworden.

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“Schulausfall wegen Corona – Merkblatt für Eltern”

Auf Bitte von verschiedenen Seiten nach unserem gestrigen Elternbrief zum Thema „Lernen zu Hause“ haben wir eine Zusammenfassung von praktischen Beispielen als Merkblatt für Eltern formuliert.
Zudem haben wir die Tipps ins Englische, Französische, Türkische und Arabische übersetzt.

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“Schulausfall wegen Corona – Anregungen des Grundschulverbands”

Ungewöhnliche Folgen für Kinder und Eltern begleiten die rasante Ausbreitung des Corona Virus in Deutschland. Ab dem 16. März sind beinahe alle Schulen bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Die Kinder müssen zu Hause betreut werden und sollen nach Möglichkeit – so wünschen es viele Eltern – auch zu Hause weiter lernen.

Je nach Alter und Klassenstufe ihrer Kinder fragen Eltern, wie ihr Kind trotz des Unterrichtsausfalls nichts Wichtiges versäumt, wie sie ihre Kinder unterstützen können und was sie organisieren sollen.

Der Grundschulverband will hier mit seinen Anregungen für Eltern und andere betreuende Erwachsene helfen, aus der ungewohnten Situation das Beste für ihre Kinder zu machen, ohne dass sie in die Lage geraten eine Ersatzlehrerfunktion zu übernehmen.

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Die Grundschule: “Schule der Demokratie”

Mit einem Festakt in der Paulskirche und einer Fachtagung an der Universität Frankfurt haben am Wochenende annähernd 1.000 Pädagoginnen und Pädagogen 100 Jahre Grundschule und den 50. Geburtstag des Grundschulverbands gefeiert.
In seiner beeindruckenden Rede in der Paulskirche hat mit Frank-Walter Steinmeier zum ersten Mal ein Bundespräsident den Beitrag der Grundschule als „Schule der Demokratie“ zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft gewürdigt und seinen „Riesenrespekt“ vor der Arbeit der 250.000 Grundschullehrerinnen und -lehrer zum Ausdruck gebracht.

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100 Jahre Grundschule – 50 Jahre Grundschulverband

Mit einem Festakt in der Paulskirche und mit einem großen Kongress an der Frankfurter Goethe-Universität würdigen Vertreter aus Schulen, aus Wissenschaft und Politik die 100-jährige Erfolgsgeschichte der Grundschule.
Im Anschluss an den Festakt kommen annähernd 1000 Pädagoginnen und Pädagogen zu Vorträgen, Diskussionsforen und Arbeitsgruppen an der Frankfurter Goethe-Universität zusammen. Unter dem Motto „KINDER LERNEN ZUKUNFT“ werden aktuelle Themen grundlegender Bildung wie „Individualisierung“, „Grundschule ohne Noten“, „Inklusion“, „Digitale Medien“ und „Rechtschreibunterricht“ diskutiert. Ebenso stehen Zukunftsfragen wie „Nachhaltige Bildung“, „Was Kinder heute für morgen brauchen“ und die „Gerechtigkeit unseres Bildungssystems“ auf dem Prüfstand.
Zum Bundesgrundschulkongress wird sich der Grundschulverband mit konkreten Anforderungen an eine zukunftsfähige Grundschule positionieren. Er wird dazu deutliche Forderungen an Politik, Bildungsverwaltung, Pädagogik und Gesellschaft richten, denn die grundlegende Bildung aller Kinder muss ein Anliegen Aller sein.

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Mehrere hundert neue Schulen braucht das Land

Ein heute veröffentlichtes Gutachten der Bertelsmann-Stiftung droht den 100. Geburtstag der Grundschule zu überschatten, der Ende der Woche in Frankfurt mit einem Festakt in der Paulskirche und einem großen Grundschulkongress an der Universität gefeiert wird. Die Studie zeigt: Von 2023 bis 2030 werden jedes Jahr über 100.000 Schülerinnen und Schüler zusätzlich in den Grundschulen sein, als die Kultusminister in ihrer erst ein Jahr alten Prognose erwartet haben.

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Kein Grundschulverbot für Migrantenkinder!

Zu dem Vorschlag des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Linnemann, dass Kinder ohne hinreichende Deutschkenntnisse „auf einer Grundschule noch nichts zu suchen“ hätten und von der Einschulung zurückgestellt werden sollten (dpa-Meldung vom 5.8.2019), nimmt der Grundschulverband wie folgt Stellung:
Der Grundschulverband teilt die Auffassung, dass die Situation an zahlrei-chen Schulen im Hinblick auf die fehlenden Sprachkenntnisse vieler Kinder – übrigens auch solcher deutscher Muttersprache! – schwierig ist und beson-dere Maßnahmen rechtfertigt.
Allerdings sind die Vorschläge von Herrn Linnemann nicht zielführend:
Ausgrenzung verzichtet auf sprachbezogene und soziale Lernchancen und ist auch gesellschaftspolitisch falsch.

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