Kein Grundschulverbot für Migrantenkinder!

Zu dem Vorschlag des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Linnemann, dass Kinder ohne hinreichende Deutschkenntnisse „auf einer Grundschule noch nichts zu suchen“ hätten und von der Einschulung zurückgestellt werden sollten (dpa-Meldung vom 5.8.2019), nimmt der Grundschulverband wie folgt Stellung:
Der Grundschulverband teilt die Auffassung, dass die Situation an zahlrei-chen Schulen im Hinblick auf die fehlenden Sprachkenntnisse vieler Kinder – übrigens auch solcher deutscher Muttersprache! – schwierig ist und beson-dere Maßnahmen rechtfertigt.
Allerdings sind die Vorschläge von Herrn Linnemann nicht zielführend:
Ausgrenzung verzichtet auf sprachbezogene und soziale Lernchancen und ist auch gesellschaftspolitisch falsch.

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Der Grundschulverband zum “Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für Grundschulkinder”

Mit ihrer Studie „Zwischen Bildung und Betreuung“ macht die Bertelsmann Stiftung eine Kosten-Nutzen-Rechnung für die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für jedes Grundschulkind auf und prognostiziert deren Rendite bis 2030 und darüber hinaus: Es wäre ein Erfolgsmodell für Kinder, Eltern und den Staatshaushalt, wenn in der laufenden und in der nächsten Legislaturperiode je 4 Milliarden Euro vom Bund in das Vorhaben investiert werden und eine verträgliche Finanzierungslösung zwischen Bund, Ländern und Kommunen ausgehandelt werden könnte.

Maresi Lassek, die Vorsitzende des Grundschulverbandes, stellt fest: „Die extrem unterschiedlichen Finanzlagen der Kommunen mit einem Finanzierungskonzept aufzufangen, um Kindern in allen Regionen Deutschlands vergleichbare Bildungsbedingungen zu ermöglichen, muss die politisch Verantwortlichen herausfordern. Das liegt in der Verantwortung des Bundes.“

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Der Grundschulverband zum “Tag der Handschrift”

Eine gut lesbare und flüssig zu schreibende Handschrift ist keineswegs ein „Auslaufmodell“, sondern bleibt eine wesentliche Basiskompetenz im Schul- und Lebensalltag.
Viele Lehrerinnen, Lehrer und Eltern sind unzufrieden mit den Ergebnissen des herkömmlichen Schreiblehrgangs-Unterrichts.
Mit dem schriftdidaktischen Konzept der Grundschrift will der Grundschulverband diesem Problem begegnen und das Schreiben mit der Hand wieder stärker entwickeln und begleiten.
Zum „Tag der Handschrift“ stellen wir Ihnen zwei Merkblätter zur Verfügung, die Sie gern als Arbeits- und Argumentationshilfe verwenden können.
Weitere Informationen und Materialien zum Schreiben in der Schule und zum Grundschrift-Konzept finden Sie unter www.die-grundschrift.de. Eine Kurzinformation dazu haben wir für Sie zusammengestellt.

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Verleihung des Erwin-Schwartz-Grundschulpreises 2018 an Prof. Dr. Hans Brügelmann

Am 23. November hat der Grundschulverband in Göttingen den Erwin-Schwartz-Grundschulpreis 2018 an Prof. Dr. Hans Brügelmann verliehen.
„Prof. Dr. Hans Brügelmann ist nicht nur ein in Fachkreisen geschätzter Experte und Mitdenker, er genießt auch hohe Anerkennung bei Lehrkräften und Eltern. Hans Brügelmann gelingt die anspruchsvolle Verbindung zwischen Wissenschaft und Schulpraxis über das Engagement für die Entwicklung und das Lernen von Kindern“, stellte Maresi Lassek, die Vorsitzende des Grundschulver-bands bei der Preisverleihung fest.

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Debatte um “Fibelunterricht”

Debatte um “Fibelunterricht”

Aktuell zum „neuen Fibelstreit“ veröffentlicht der Grundschulverband ein EXTRA seiner Zeitschrift „Grundschule aktuell“. Das EXTRA ist ein Vorabruck aus dem nächsten Heft von „Grundschule aktuell“, das Anfang November erscheint.

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Kindern das Wort verbieten?

Brandenburgs Bildungsministerin verordnet Unsinn

Angesichts des von der brandenburgischen Bildungsministerin Britta Ernst verordneten Verbots der Leselernmethode “Lesen durch Schreiben” fordert der Grundschulverband die Rückkehr zur sachlich und fachlich fundierten Diskussion über Schreiben und Rechtschreiben.

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Rechtschreibunterricht: Die Zeit der Pauschalurteile und simplen Rezepte ist vorbei

“Die Fibel führt zu besserer Rechtschreibung” lautet eine Pressemitteilung der Universität Bonn, die seit einigen Tagen durch die Medien geistert. Der Grundschulverband stellt fest: Eine solche Allgemeinaussage ist nach dem aktuellen Forschungsstand nicht möglich und höchst irreführend. Der Grundschulverband dringt deshalb auf eine umgehende Veröffentlichung der Studie.

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Grundschulverband: „Uns reicht es!“, Fakten statt Fake-News

In seiner Pressemitteilung „Uns reicht es!“, Fakten statt Fake-News fasst der Grundschulverband e.V. die zentrale Botschaft knapp zusammen: Die Grundschule ist leistungsstark und erfolgreich – trotz wachsender Anforderungen, unzureichender Ausstattung und populistischer Kritik.

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Grundschulverband fordert Ausstattung und Konzepte für „digitale Bildung“ in der Grundschule

In seiner Stellungnahme fordert der Grundschulverband nicht nur, die Voraussetzungen an Grundschulen zu schaffen, sondern gibt auch Empfehlungen, wie eine sinnvolle digitale Bildung in der Grundschule realisiert werden kann und welche Stolpersteine ausgeräumt werden müssen. Auch wird deutlich, dass die digitalen Medien keinesfalls traditionelle Medien und Realerfahrungen aus der Grundschule verdrängen dürfen.

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